Mapping über JUnit XML
TESTMETRIX® kann Testfallausführungen automatisch mit Testfalldefinitionen verknüpfen.
Dafür wird im JUnit-XML-Report eine eindeutige Testfall-ID übergeben.
Diese ID verweist auf eine Testfalldefinition innerhalb eines Testfallprojekts.
Dadurch kann TESTMETRIX® erkennen:
- welcher automatisierte Test ausgeführt wurde
- zu welcher Testfalldefinition die Ausführung gehört
- welche Anforderungen durch diese Ausführung abgedeckt werden
Zweck des Mappings
Das Mapping zwischen Testausführung und Testfalldefinition ist die Grundlage für die Anforderungsabdeckung.
Ohne Mapping weiß TESTMETRIX® zwar, welcher Test ausgeführt wurde, aber nicht, welche fachliche Testfalldefinition oder Anforderung dahintersteht.
Durch das Mapping entsteht folgende Verbindung:
JUnit Testausführung
→ Testfalldefinition
→ Low-Level Anforderung
Übergabe der Testfall-ID
Die Testfall-ID wird als Property innerhalb eines <testcase>-Elements im JUnit-XML übergeben.
<testcase name="test_bluetooth_connection" classname="integration.bluetooth">
<properties>
<property name="integration_testsuite" value="013" />
</properties>
</testcase>
Der Wert 013 entspricht dabei der ID der Testfalldefinition im Testfallprojekt "integration_testsuite".
Die Property integration_testsuite muss exakt so benannt sein, wie das dazugehörige Testfallprojekt damit TESTMETRIX® das Mapping automatisch erkennt.
Beispiel
| JUnit Testcase | test_bluetooth_connection |
| Übergebene ID | 013 |
| Verknüpfte Testfalldefinition | 013 – Bluetooth Connection Test |
| Abgedeckte Anforderungen | 001-001, 001-002 |
Hinweise
- Die ID muss mit einer vorhandenen Testfalldefinition im Testfallprojekt übereinstimmen.
- Fehlt die Property oder stimmt die ID nicht überein, wird die Ausführung nicht zugeordnet.
- Mehrere Testausführungen können auf dieselbe Testfalldefinition verweisen.